Plötzlich auftretende Pickel, vergrößerte Poren oder ein unebenmäßiges Hautbild, eines ist sicher: Hautunreinheiten kennen kein Alter. Ob in der Pubertät oder erst mit dreißig oder vierzig Jahren, ausgelöst durch Stress oder hormonelle Veränderungen, sie sind immer ein Zeichen dafür, dass das natürliche Gleichgewicht der Haut aus dem Takt geraten ist.

Treten Unreinheiten auf, greifen viele zunächst zu vermeintlichen Wundermitteln oder besonders intensiven Pflegeprodukten. Doch genau das ist häufig der falsche Weg. Einzelne Unreinheiten aggressiv zu behandeln, bekämpft lediglich die Symptome, nicht ihre Ursache. Was die Haut wirklich braucht, ist keine austrocknende Pflege, sondern eine gezielt abgestimmte Pflegeroutine, die ihr hilft, ihr natürliches Gleichgewicht wiederzufinden.

Was unter der Haut passiert

Um Hautunreinheiten wirksam zu behandeln, muss man verstehen, wie sie entstehen. Hinter jeder Unreinheit steckt derselbe biologische Mechanismus. Alles beginnt in den Talgdrüsen. Unter dem Einfluss von Stress, hormonellen Veränderungen oder anderen äußeren Faktoren produzieren sie mehr Talg als nötig.

Vermischt sich dieser überschüssige Talg mit abgestorbenen Hautzellen, werden die Poren verstopft. Gelangt der Pfropf an die Hautoberfläche, oxidiert er und es entsteht ein Mitesser. Bleibt er unter der Haut eingeschlossen, bildet sich ein geschlossener Komedo, auch Whitehead genannt.

Der entscheidende Schritt erfolgt jedoch, wenn sich das natürlich auf der Haut vorkommende Bakterium Cutibacterium acnes in der verstopften Pore vermehrt. Die Entzündung beginnt und es entsteht der typische gerötete Pickel.

Dieses Phänomen betrifft längst nicht mehr nur Jugendliche. Immer mehr Frauen zwischen 25 und 45 Jahren leiden unter Hautunreinheiten, die erst im Erwachsenenalter auftreten. Umweltverschmutzung, Stress und Feuchtigkeitsmangel können dieses Ungleichgewicht zusätzlich verstärken. Ist die Haut dehydriert, versucht sie den Mangel häufig auszugleichen, indem sie noch mehr Talg produziert – ein Teufelskreis, der Hautunreinheiten weiter begünstigt.

Welche Wirkstoffe helfen bei Hautunreinheiten?

Um Hautunreinheiten langfristig zu reduzieren, setzt die moderne Hautpflege auf sorgfältig ausgewählte Wirkstoffe mit wissenschaftlich belegter Wirksamkeit. Entscheidend ist dabei nicht nur ihre einzelne Wirkung, sondern vor allem ihr Zusammenspiel.

Zink
Zink gilt als unverzichtbarer Wirkstoff für unreine Haut. Dank seiner antibakteriellen und entzündungshemmenden Eigenschaften hilft es, die Talgproduktion zu regulieren und die Entstehung neuer Unreinheiten zu reduzieren.

Chilenische Minze
Dieser pflanzliche Wirkstoff trägt dazu bei, das natürliche Gleichgewicht des Hautmikrobioms zu bewahren. Er reduziert überschüssigen Talg, wirkt beruhigend und hilft, Hautunreinheiten vorzubeugen. Gleichzeitig sorgt er für ein angenehm frisches Hautgefühl.

Glykolsäure (AHA)
Dank ihres besonders kleinen Molekulargewichts dringt Glykolsäure tief in die Haut ein und löst abgestorbene Hautzellen sanft von der Hautoberfläche. Verstopfte Poren werden befreit, das Hautbild wirkt ebenmäßiger und der Teint erhält neue Strahlkraft.

Polysaccharide und Centella Asiatica
Polysaccharide unterstützen die natürliche Schutzfunktion der Haut und erschweren das Anhaften unerwünschter Bakterien. Centella Asiatica, eine seit Jahrhunderten geschätzte Heilpflanze, beruhigt die Haut, unterstützt ihre Regeneration und trägt dazu bei, Pickelmale sichtbar zu reduzieren.

Die Anti Unreinheiten Pflegeroutine von Payot

Die Reinigung

Morgens und/oder abends sollte die Haut gründlich gereinigt werden, ohne ihre natürliche Schutzbarriere zu beeinträchtigen. Zu aggressive Reinigungsprodukte können den Hydrolipidfilm schwächen und die Talgproduktion zusätzlich anregen.

Die Gelée Nettoyante Purifiante Moussante befreit die Haut zuverlässig von überschüssigem Talg und Unreinheiten, ohne sie auszutrocknen. Wer eine schnelle Reinigung bevorzugt oder das Abschminken am Abend ergänzen möchte, greift zum Reinigenden Mizellenwasser, das Make up und Schmutzpartikel sanft entfernt, ganz ohne Abspülen.

Das Peeling

Ein regelmäßiges Peeling ist ein wichtiger Bestandteil jeder Pflegeroutine für unreine Haut. Zweimal pro Woche sorgt der Stick Gommant Purifiant mit seiner mechanischen und enzymatischen Peelingwirkung dafür, verstopfte Poren zu befreien und Mitesser sichtbar zu reduzieren.

Für eine kontinuierliche Erneuerung der Haut wirkt das Erneuernde Peeling Serum mit 5 % AHAs über Nacht. Es unterstützt die natürliche Zellerneuerung und sorgt für ein ebenmäßigeres Hautbild und einen strahlenderen Teint.

Die gezielte Pflege

Nach der Reinigung versorgt das Sérum Peeling Rénovateur die Haut mit hochwirksamen Aktivstoffen. Seine leichte Textur zieht schnell ein und verfeinert das Hautbild, während exfolierende AHAs helfen, Hautunreinheiten sichtbar zu reduzieren und ihrer Entstehung vorzubeugen.

Die SOS Pflege

Ist ein Pickel bereits entstanden, kommt es auf eine gezielte Pflege an. Die legendäre Pâte Grise Originale Stop Bouton, seit 1947 ein Klassiker von Payot, lässt Pickel dank ihrer Kombination aus Anti Unreinheiten Wirkstoffen und Probiotika schneller abklingen und unterstützt gleichzeitig das Gleichgewicht des Hautmikrobioms.

Sobald der Pickel zurückgegangen ist, unterstützt das Spéciale 5 Cica Gel mit Centella Asiatica die Regeneration der Haut und hilft, Pickelmale sichtbar zu reduzieren.

Feuchtigkeit ohne zu beschweren

Viele Menschen mit Mischhaut oder fettiger Haut verzichten auf Feuchtigkeitspflege, weil sie glänzende Haut befürchten. Dabei braucht auch unreine Haut vor allem ausreichend Feuchtigkeit.

Die Émulsion Matifiante Hydratante versorgt die Haut intensiv mit Feuchtigkeit, hilft überschüssigen Glanz zu reduzieren und sorgt den ganzen Tag für ein angenehm mattes Finish. So bleibt die Haut im Gleichgewicht und fühlt sich rundum gepflegt an.

Quellen: American Academy of Dermatology (Akne und Pflege unreiner Haut) · Journal of the European Academy of Dermatology and Venereology (Die Rolle von Zink in der Dermatologie) · Dermatology Research and Practice (Wirksamkeit von AHAs in der Hautpflege). Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen dienen ausschließlich redaktionellen und informativen Zwecken und ersetzen keine individuelle dermatologische Beratung oder Diagnose.