Kaum ein Begriff wird in der Beauty Welt so oft verwendet und gleichzeitig so unterschiedlich verstanden wie Skincare. Für die einen bedeutet er ein einfaches Reinigen und Eincremen, für andere eine mehrstufige Routine mit Seren, Masken und gezielten Wirkstoffen. In diesem Artikel beantworten wir die Fragen, die uns am häufigsten erreichen: Was gehört eigentlich alles zur Skincare, bringt sie wirklich etwas, sollte man sie morgens und abends machen, und wie sieht eine gute Reihenfolge aus.
Was gehört alles zur Skincare?
Im Kern besteht Skincare aus wenigen, klar definierten Schritten. Am Anfang steht die Reinigung, um Talg, Make up und Umweltpartikel von der Haut zu entfernen. Danach folgt ein Gesichtswasser oder Tonic, das den pH Wert ausgleicht und die Haut auf die nächsten Pflegeschritte vorbereitet. Anschließend kommen gezielte Wirkstoffe in Form von Seren zum Einsatz, gefolgt von der eigentlichen Feuchtigkeitspflege und, am Morgen, dem Sonnenschutz. Punktuelle Pflege wie Augenkontur, Peeling oder Masken ergänzt diese Basis je nach Hautbedürfnis, ist aber kein täglicher Pflichtschritt.
Was bringt Skincare wirklich?
Eine regelmäßige Pflegeroutine ersetzt keine dermatologische Behandlung, kann aber viel bewirken. Sie unterstützt die natürliche Schutzbarriere der Haut, hält sie ausreichend mit Feuchtigkeit versorgt und macht sie dadurch widerstandsfähiger gegen äußere Einflüsse wie Umweltverschmutzung, Klimaschwankungen oder UV Strahlung. Über die Zeit trägt das zu einem gleichmäßigeren, strahlenderen Hautbild bei und kann sichtbaren Zeichen vorzeitiger Hautalterung entgegenwirken. Entscheidend ist dabei weniger die Anzahl der Produkte als ihre Regelmäßigkeit und die richtige Abstimmung auf den eigenen Hauttyp.
Welche Skincare ist die beste?
Die ehrliche Antwort lautet: Es gibt nicht die eine beste Skincare, sondern nur die Pflege, die zu deinem Hauttyp und deinem aktuellen Hautbedürfnis passt. Eine reichhaltige Creme, die bei trockener Haut wahre Wunder bewirkt, kann bei fettiger oder zu Unreinheiten neigender Haut genau das Gegenteil auslösen. Wie du die passende Textur und das passende Produkt für deinen Hauttyp findest, haben wir dir bereits in unserem Artikel zur Wahl zwischen Tagescreme und Gel Creme sowie in unserem Beitrag zur passenden Gesichtspflege im Detail erklärt.
Soll man Skincare morgens und abends machen?
Ja, wobei sich der Schwerpunkt je nach Tageszeit unterscheidet. Morgens liegt der Fokus auf Schutz, also auf Feuchtigkeit und Sonnenschutz, damit die Haut gut durch den Tag kommt. Abends steht die gründliche Reinigung im Vordergrund, damit sich die Haut über Nacht von den Belastungen des Tages erholen und regenerieren kann. Wer wenig Zeit hat, sollte eher an der abendlichen Reinigung festhalten als an ihr zu sparen, denn ungereinigte Haut kann die nächtliche Regeneration deutlich erschweren.
Was ist eine gute Skincare Reihenfolge?
Als Faustregel gilt: von der leichtesten zur reichhaltigsten Textur. Zuerst wird gereinigt, danach folgt das Gesichtswasser, anschließend das Serum mit seinen konzentrierten Wirkstoffen, dann die Feuchtigkeitscreme und am Morgen zum Schluss der Sonnenschutz. Die genauen Schritte und wie du sie optimal auf deine Haut abstimmst, findest du ausführlich in unserem Artikel zu den wichtigsten Schritten einer Gesichtspflege Routine.